Dienstag, 14. April 2015

Das Making-Of-Video vom Märchenschloss



Ein verzaubertes Märchenschloss bietet in einer ehemaligen Glaserei,  in der Reindorfgasse 42,  Anrainer_innen einen magischen Vorgeschmack auf die Märchen-Installationen die ab 11. September 2015 entlang des Stadtmärchenpfads zu bewundern sein werden.


Noch bis Freitag 17. April können Kinder und Junggebliebene hinter den Schlossfensterchen Märchen entdecken und sich ein wenig in ihrem Alltag verzaubern lassen.


Eine Gruppe kreativer Freiwilliger um den Grafikkünstler und Projektinitiator Lars van Roosendaal hat innerhalb von nur wenigen Tagen die Installation mit Licht, Ton und Märchenszenen in dem leer stehenden Geschäft der ehemaligen Glaserei gestaltet, aufgebaut und in Betrieb genommen.

Die Installation macht aufmerksam auf das Grätzelprojekt „Wie(n) verzaubert – der Stadtmärchenpfad“, das mit Märchen, Stadtsagen und Erzählungen aus anderen Kulturen leerstehenden Fensterläden und Geschäften um die Reindorfgasse, im 15. Bezirk belebt.

Ziel des Projekts ist mit dieser unerwartete Raumnutzung auf kreativer Art neue und zeitgemäße Nutzungsformen der Erdgeschoßzonen anzudenken und so eine urbane Gegend zu schaffen die mehr zum Verweilen einladet, wo sowohl Besucher_innen, als auch Geschäftstreibende und Anrainer_innen von der Belebung ihrer direkten Umgebung profitieren. Die Umwohnende können ihr Grätzl neu entdecken und anders erleben und für Grätzlbesucher_innen sowie für junge Firmen ist der Stadtmärchenpfad eine Möglichkeit auf verspielte Art die Attraktivität des Viertels kennenzulernen.

Die Anrainer_innen und Passant_innen sind überrascht wenn sie gegenüber von einem Supermarkt in einer bis dahin desolaten Auslage ein zauberhaftes Märchenschloss entdecken. Kinder lieben es, täglich einen Blick durch die Fensterchen auf die Märchen zu werfen.

Unterstützung bekommt das Wie(n) verzaubert-Team auch von Geschäftsinhaber_innen aus der Reindorfgasse. Kurt Tanner von Urban Tool hat aus einem Baumstamm eine Bank gestaltet die vor dem Geschäft zum verweilen einlädt und die sich thematisch schön ins Märchenthema einfügt. Katharina Morawitzky hat für das Anfertigen und Malen der großen Leinwand ihr Kreativstudio Mitunterbunter zur Verfügung gestellt.

Projektinitiator Lars van Roosendaal: „Die Anrainer_innen können mit dieser Vorschau Wie(n) verzaubert jetzt schon kennenlernen. Das Schloss zeigt was sie  erwarten können wenn die geplanten zehn Märchen ab 11. September zu bestaunen sein werden. Mit dieser Installation präsentieren wir unsere Crowdfunding-Kampagne und rufen dazu auf uns auf wemakeit.at finanziell zu unterstützen.“

Am 3. März 2015 startete Wie(n) verzaubert – der Stadtmärchenpfad eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform wemakeit. Das schweizer Unternehmen launchte seine Website ebenfalls an diesem Tag in Österreich.

Um das gemeinnützige Projekt Wie(n) verzaubert zu realisieren, soll für die Anschaffung der notwendigen Materialien im Kampagnenzeitraum von 45 Tagen bis zum 16. April eine Summe von 6.000,– EURO durch Unterstützungen der Internetgemeinde zustandekommen.

Projektinitiator Lars van Roosendaal sagt dazu: „Die Mitwirkenden von Wie(n) verzaubert sind allesamt ehrenamtliche Freiwillige, die etwas Märchenhaftes für die Allgemeinheit gestalten wollen. Das Material für dieses Herzensprojekt kostet aber Geld. Finanzielle Mittel für ein gemeinnütziges Projekt aufzutreiben ist herausfordernd.”

Die Grundidee von Crowdfunding setzt genau hier an: Einzelpersonen haben nicht die finanziellen Mittel und Unterstützung um ein Projekt wie Wie(n) verzaubert zu realisieren. Mit den Unterstützungen jeder Einzelnen sowie mit der Verbreitung der Idee über die Netzwerke der Unterstützer_innen ist es möglich die Zielsumme zu erreichen.

Von einem magischen Zaubertrank vor Ort am Stadtmärchenpfad bis zu exklusiven Reproduktionen der Märchenillustrationen, die von den Künstler_innen für das Projekt gezeichnet worden sind: für den monetären Support bekommen die Unterstützer_innen vom Stadtmärchenpfad einen Reward, eine Belohnung, gestaffelt nach der Höhe ihrer Unterstützung.
„Weil die Unterstützer_innen etwas Gutes für ihre direkte Umgebung in Wien tun, schenken sie sich selbst ein wenig Glücksgefühl. Sie sind Teil eines kreativen und sozialen Projekts, das sie und viele andere Erwachsene und Kinder besuchen können und von dem sich alle ein wenig in Wien verzaubern lassen können“ so Van Roosendaal.

wemakeit.com/projects/wie-n-verzaubert

Besonderer Dank an Katharina Morawitzky für das Bereitstellen ihres Kreativstudios:

www.mitunterbunter.com/